• Beratung
  • Planung
  • Ausführung

Unterfangungen

Unterfangen werden erforderlich wenn z.B. neben einem bestehenden Bauwerk eine tiefer liegende Gründung vorgesehen wird. Dabei werden über den Unterfangungskörper die aus dem flach gegründeten Bestandbauwerk stammenden Fundamentlasten auf eine tiefere Gründungskote umgesetzt. Die klassische Anwendung wir dann erforderlich, wenn durch den beginnenden Aushub neben dem Bestandsbauwerk der bestehenden Gründung ein Teil der Lasteinwirkungszone entzogen wird, sodass mit großen Setzungen oder einem Grundbruch gerechnet werden muss. Zu den Unterfangungen zählen auch lokale Umsetzungen von Gründungsstrukturen, wenn ein Bauwerk nachträglich vertieft oder unterfahren werden soll.

Bei der Verstärkung einer bestehenden Gründung durch eine Unterfangung kann diese auch zur Erhöhung der äußeren Tragfähigkeit der Bestandsfundamente oder auch zur Schadensbehebung aufgrund unplanmäßiger Erhöhungen von Einwirkungen genutzt werden.

Übliche Verfahren für Unterfangungsarbeiten sind das:

-  Düsenstrahlverfahren,

-  der Einsatz von Kleinbohrpfählen bzw. die

-  konventionelle Unterfangung mit Unterfangungswänden nach DIN 4123.