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Februar 2017

Statische Pfahlprobebelastung unter Verwendung faseroptischer Dehnungsmessungen mit sehr hoher Ortsauflösung

Dr.-Ing. Arne Kindler, Dipl.-Ing. Maria-Barbara Schaller, Jürgen Glötzl, Dr. Stephan Großwig

Vortrag Stump Pfahlsymposium 2017, Braunschweig

 

Kurzfassung:

Die EA-Pfähle empfiehlt bei erhöhten oder hohen Anforderungen an statische Pfahlprobe-belastungen eine getrennte Erfassung des Pfahlfußwiderstandes und des Pfahlmantelwiderstandes. Hierzu sind spezielle Instrumentierungen am Pfahlfuß bzw. entlang des Pfahl­schafts erforderlich.

Der Pfahlfußwiderstand wird i.A. mittels Kraftmessdosen erfasst. Die Erfassung der Pfahlmantelwiderstand erfolgt jedoch nur indirekt. Hierzu können klassischer Weise Extensometer, Betondehnungsaufnehmer (Messverfahren: Dehnungsmessstreifen oder Schwingsaiten) oder Gleitmikrometer genutzt werden. Zur "ingenieurmäßigen" Auswertung der Messresultate werden die lokalen Dehnungsmessungen über dazwischenliegende Bereiche interpoliert.

Dieses Vorgehen ist jedoch aufwendig und kann ggf. zu einer Verfälschung in der Auswer­tung führen.

Aufbauend darauf hat die Firma Stump Spezialtiefbau GmbH zusammen mit der GGB Ge­sellschaft für Geomechanik und Baumeßtechnik mbH und der GESO Gesellschaft für Sensorik, geotechnischen Umweltschutz und mathematische Modellierung mbH & Co. Projekt KG erstmals in Deutschland ein neues innovatives Pfahlmonitoring neben einer klassischen Instrumentierung eingesetzt.

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